Berufliche Bildung stärken – die beruflichen Schulen einbinden!

Bundesbildungsministerin Schavan hat eine Initiative zum Export der beruflichen Bildung vorgestellt, da die Nachfrage nach einer Kooperation mit Deutschland in der Berufsbildung stetig steigt. Dazu wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einrichten.

„Wesentliche Säule des deutschen dualen Berufsbildungssystems sind die beruflichen Schulen, deshalb müssen ihre Vertreter auch institutionell eingebunden werden, wenn es beworben werden soll“, so Berthold Gehlert, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS). Und er fügt an: "Wer die Dualität von Schule und Betrieb zuhause nicht konstruktiv lebt, kann das duale System auch im Ausland nicht überzeugend darstellen!"

Der BLBS fordert, dass auch Vertreter der beruflichen Schulen

  • an der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation in Zusammenarbeit mit dem BMBF, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) beteiligt sind und
     
  • zu dem geplanten Berufsbildungsgipfel in Berlin, bei dem über eine Modernisierung der beruflichen Bildung in Europa diskutiert werden und ein konkreter Fahrplan erarbeitet werden soll, eingeladen werden.