Erfolgreiche internationale Berufsschulpartnerschaftsbörse in Rom

Erfolgreiche internationale Berufsschulpartnerschaftsbörse in Rom Bildmitte: Ulrike Tietze, Leiterin der Bildungskooperation Deutsch Italien, Stellvertretende Institutsleiterin Goethe-Institut Rom
Foto: Stefan Nowatschin

Das Goethe-Institut Rom hat vom 07. bis 08.11.2017 in Zusammenarbeit mit der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln ein Treffen von 17 italienischen und 17 deutschen berufsbildenden Schulen organisiert. Das Ziel des Treffens bestand darin, die Partnersuche für zukünftige Projekte unter dem Dach des Erasmus+ Programms der Europäischen Union zu fördern und die Teilnehmer mit den jeweiligen Besonderheiten der beiden Länder im Berufsbildungsbereich vertraut zu machen.

Die Schulpartnerschaftsinitiative, die durch das Auswärtige Amt finanziell unterstützt wird, zielt u. a. auch darauf ab den Dialog über die duale Berufsausbildung zu befördern.

Italien hat sich 2015 dazu entschlossen, den Praxisanteil in der betrieblichen Ausbildung auf mindestens 25% zu erhöhen und orientiert sich dabei maßgeblich an den deutschen Erfahrungen im sogenannten dualen Berufsausbildungssystem. Während der zweitägigen Veranstaltung gab es dazu einen lebendigen Austausch und fachliche Diskussionen zwischen deutschen und italienischen Vertretern der beruflichen Schulen.

Im Verlauf des Treffens ist es gelungen, dass alle beruflichen Schulen entsprechende Schulpartner gefunden haben. Die entstandenen Kontakte werden in den nächsten Wochen durch Austausch detaillierter fachlicher Informationen und gegenseitiger Besuche vertieft, um eine Grundlage für konkrete Projektkooperationen für die nächsten Jahre zu schaffen.

Weitere Informationen unter:
Austauschbörse des Goethe-Instituts (goethe.de)