BLBS: Notendiskussion überflüssig

„Der Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) unterstützt nicht die Forderung nach Abschaffung der Schulnoten“, so deren Bundesvorsitzender Eugen Straubinger.

Behauptet wird: Schulnoten seien nicht objektiv, individuelle Berichte seien objektiv und das sei wissenschaftlich bewiesen. Über diese wissenschaftlichen Beweise wird gestritten. Im Sinne der beruflichen Bildung sind sie an beruflichen Schulen sogar kontraproduktiv, da damit eine klare Leistungsmessung entfällt. Ein solcher Bericht untergräbt die in den beruflichen Schulen und der Wirtschaft wichtige Leistungsorientierung, der sich unsere Schüler während der Ausbildung im dualen System der Berufsausbildung unterziehen müssen“, so der Bundesvorsitzende des BLBS. „Noten sind für Lehrkräfte und Schüler eindeutig, eine Definition geben die Länderschulgesetze vor. Wichtig ist, dass die Noten stichhaltig begründet werden können.“

An den beruflichen Schulen sind die Zielvorgaben, die in den lernfeldorientierten Lehrplänen vorgegeben sind, Maßstab für die Beurteilung durch das Lehrerteam. Mit der Note wird der individuelle Leistungsstand jedes einzelnen Schülers ausgedrückt, nicht der Schülervergleich.

“Die erbrachte Leistung, gemessen und in Noten dokumentiert, ist Grundlage für den weiteren beruflichen Werdegang.

Zitat KMK-Präsidentin Dr. Susanne Eisenmann: "Schule muss leistungsorientiert sein. Deshalb gehören auch Noten zur Leistungsmessung dazu."