Werbekampagne der Handwerkskammer Hamburg

„Das Beste an der Schule? Die Zeit danach.“ „Was will uns die Handwerkskammer Hamburg mit dieser Werbung sagen?“, fragt sich der Bundesvorsitzende des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS), Eugen Straubinger. Ist etwa die Schulzeit als sehr anstrengend und die Zeit danach, die Arbeit im Beruf, als Erholung anzusehen? So doch wohl nicht.

Möglicherweise ist auch die Handwerkskammer Hamburg wie vor einiger Zeit eine andere Handwerkskammer von ihrer Werbeagentur falsch beraten worden. Damals hat man sich nämlich für die unsinnige Werbung entschuldigt.

Nur zusammen mit dem dualen Partner Berufsschule können Jugendliche erfolgreich eine Ausbildung im Handwerk absolvieren. Dafür sollte das Handwerk dankbar sein.

Es ist fraglich, ob die Handwerkskammer Hamburg mit so einer Werbekampagne das Nachwuchsproblem löst. Gerade das Handwerk sollte doch wissen, dass der duale Partner „Berufsschule“ zum maßgeblichen Erfolg der Berufsausbildung beiträgt.

Bevor Sie eine solche Kampagne starten, sollten sie lieber den Personenkreis fragen, den es betrifft, dann wird das nächste Mal auch die Werbekampagne TOP und nicht wie jetzt ein FLOP!