BLBS: Gesetzentwurf macht Meister-BAföG noch attraktiver!

„Mit besonderer Freude nehmen wir zur Kenntnis, dass der Bundestag in seiner Sitzung am 14. Januar 2016 in der ersten Lesung einen Gesetzentwurf der Bundesregierung beschlossen hat, der das Meister-BAföG noch attraktiver macht“, so Eugen Straubinger, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS).

Erhöht werden die Leistungen nochmals für das zentrale Instrument der beruflichen Fortbildung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) – kurz: Meister-BAföG. Mit ihm werden unter anderem Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Kosten für die Prüfungsvorbereitung, die Anfertigung des „Meisterstücks“, Kosten für den Lebensunterhalt, für Kinder und für Kinderbetreuung gefördert.

Dazu Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) in der Bundestagsdebatte: „Mit dem Gesetzentwurf tragen wir dafür Sorge, dass wir fachlich qualifizierte, praxiserfahrene Menschen in unserem Lande haben. Sie sind die Basis unseres Wohlstandes.“ Über viele Jahrzehnte hätten die mit einem akademischen Abschluss das niedrigste Risiko gehabt, arbeitslos zu werden, das sei bei den Meistern inzwischen ebenso, auch gehe der Trend bei der Entwicklung der Einkommen bei ihnen steiler nach oben als bei den Akademikern, so die Bundesministerin.

„Die Novelle leistet einen wichtigen Schritt zu einer echten Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung“, so eine beachtenswerte Aussage des Abgeordneten Martin Rabanus (SPD) in der sachlichen Debatte.

Mit dem Meister-BAföG werden Aufstiegsfortbildungen unter anderem zum Handwerksmeister oder zum staatlich geprüften Techniker unterstützt. Die Ausbildung erfolgt an Meister- und Technikerschulen, an denen Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen unterrichten.