BLBS gegen Abschaffung der Bundesjugendspiele

„Immer nur als Zuschauer erleben, wie andere sich plagen, kann für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen nicht der Sinn des Sports sein“, so Eugen Straubinger, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS). „Unsere Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich im Beruf selbst zu plagen, dort ihren Mann/Frau zu stehen, um erfolgreich für sich und den Betrieb wirken zu können. Und dazu bietet der Sport mit den Bundesjugendspielen die ideale Grundlage.“

Der BLBS hat schon immer dafür gekämpft, dass der Sportunterricht an allen beruflichen Schulen in allen Bundesländern zum Unterricht gehört. Das ist nicht immer gelungen, obwohl die Fachleute bestätigen, dass er für die berufliche Ausbildung förderlich ist. Der Sport an sich bietet sehr gute Gelegenheit, seine Gesundheit zu fördern, sich im Team einzubringen und damit die soziale Kompetenz zu fördern, Spaß und Freude an einer Tätigkeit zu gewinnen oder ihn als Möglichkeit zu sehen, beruflichen Stress abzubauen.

Für die Bundesjugendspiele zu trainieren, seine Grenzen zu erkennen, indem die Jugendlichen sich selbst plagen, möglichst viele Punkte zu erhalten, fördert die Kompetenzen ungemein, die sie später im Beruf brauchen. Beim Sport in der Schule und damit auch bei den Bundesjugendspielen lernen die Jugendlichen zudem, wie schön es ist, selbst Siege zu erringen aber auch, wie es ist, wenn man das selbst gesteckte Ziel nicht erreicht oder gar Niederlagen einstecken muss und das alles in einer ungezwungenen Welt des Sports.

„Im späteren Beruf sind die sportlichen und wettkampfmäßigen Erfahrungen Gold wert. Daher plädiere ich für die Beibehaltung der Bundesjugendspiele und wieder einmal für den regulären Sportunterricht an allen beruflichen Schulen“, so Eugen Straubinger.